07.08.2016

Wir waren unterwegs

Als mir das erste Mal die Idee kam, mir einen Hundeanhänger für mein Fahrrad zuzulegen, war ich etwas skeptisch. 
Brauchen wir so was wirklich? 
Die Zwei laufen doch ganz gut selbst.  
Ob die sich dadrin wohlfühlen?
Wo wollen wir denn damit überhaupt hin?

Zum Tierarzt zum Beispiel. 
Da wir seit ein paar Monaten am Rande des Nimmerlandes wohnen, ist so ziemlich alles ein ganzes Stück weit weg. So auch der Tierarzt. Genau diese Erkenntniss führte dazu, dass ich mich für einen Hundeanhänger entschied. Soweit so gut. Oder eben auch nicht. Es kam alles anders als erwartet. Das führte dazu, dass ich den Anhänger während unserer noch so frischen Beziehung bereits verfluchte, zurückschicken wollte, für unsinnig hielt und ihn nun schlussendlich nicht mehr hergeben würde. Doch was genau war passiert?

03.08.2016

Rituale

Ich gebe mir viel Mühe, den Tagesablauf meiner kleinen Monster abwechslungsreich zu gestalten.
Nicht jeden Tag stumpf die gleichen Runden gehen, das ein oder andere Suchspiel zwischendurch, viele verschiedenen Leckerein im Napf und immer mal was Besonderes zum Knabbern. Aber es gibt tausend Dinge, die ich nicht ändern will, die genau so wunderbar sind.
Und das sind unsere kleinen Rituale, die unseren Tag bestimmen.

19.07.2016

Wir sind zur hundsgemeinen Poetin geworden

Viele von Euch haben es sicher schon gesehen, wir haben einen neuen Job. Oder besser gesagt, wie haben noch einen dazubekommen. Es reicht ja auch heutzutage nicht mehr aus, ein einfacher Bloggerhund zu sein, nein das Frauchen hat für uns große Pläne. Wir sind jetzt Musen! Das Frauchen meinte wohl, mit dem Blog und unserem Buch, machen wir uns noch nicht genug Gedanken um das Thema Hund. Also muss noch etwas Neues her. 

16.07.2016

Eine Runde, drei Perspektiven

Eine Hunderunde ist für alle Beteiligten super schön oder der absolute Reinfall? 
Bei uns nicht.
Wir beschreiben Euch heute mal ein und dieselbe Runde aus drei verschiedenen Perspektiven.


Sparta: Jaaaa endlich draußen. Jetzt werde ich hier schnuppern und dann werde ich dort schnuppern
und dann vielleicht auch noch da drüben. Dann muss ich hier gucken, wer heute schon unterwegs war und dann da und dann laufe ich da rauf und dann da runter und dann - oh Frauchen ruft. Schnell einen Keks abholen und dann fix weiter. Ach, ich muss kurz sitz machen, bevor es weiter geht. Warum ist denn nun mein Hintern nass? Ach es regnet, hab ich gar nicht mitbekommen. Jetzt aber weiter.

05.07.2016

Von einem Maisfeld und einer kleinen Ewigkeit

Es ist windig, nicht warm und nicht kalt, der Himmel hängt voller Wolken, die sich noch nicht
endgültig entschieden haben, ob es heute noch regnet. Wir drei streifen über Feldwege umgeben von Rüben, Kartoffeln und Salat. Es ist keine alltägliche Runde, sie ist über alle Maßen ereignislos und irgendwie dumpf. Wir sind kurz vor dem kleinen Weg in Richtung Straße, die Leinen habe ich schon in der Hand. Emily ist ein kleines Stück vor mir und nutzt jeden leinenlosen Meter. Sparta schlendert an Mais und Rüben vorbei und inspiziert genau, wer hier sonst so unterwegs ist. Ich drehe mich nach vorne, rufe Emily zu, dass wir hier abbiegen, drehe mich nach hinten und Sparta ist weg.

29.06.2016

Ein Hoch auf die Flexileine - Nein, nur Spaß

Ich besitze Flexileinen! Ich stehe dazu, naja etwas eingeschränkt, aber ich muss zugeben, sie erfüllen bei uns täglich ihren Sinn. Ich gehöre nicht zu den Frauchen, die zu jedem Outfit eine passende Leine brauchen und trotzdem finden sich, irgendwo in der Wohnung verteilt, zwei 3-Meter-Leinen, zwei 2-Meter-Leinen, zwei Schleppleinen, zwei Kurzführer und auch zwei Flexileinen. Und auch wenn wir seit unseres Umzugs meist den Luxus genießen, auf Leinen verzichten zu können, kommen die 2-Meter-Leinen und die Flexileinen täglich zum Einsatz.

23.05.2016

Zwischen Tofu und Pansen

Auf meinem Teller landet kein Fleisch. Seit zweieinhalb Jahren ernähre ich mich größtenteils vegetarisch, teilweise vegan und nur ganz selten esse ich Fisch. Und meine Hunde? Die mögen es blutig, mit Knochen und Innereien. Die Entscheidung meine Hunde zu barfen, traf ich erst nachdem ich aufgehört hatte Fleisch zu essen. Aber warum? Wie kommt man zu dem Schluss, selbst so oft wie möglich auf tierische Produkte zu verzichten und seinen Hunden Rindfleisch und Hühnchen zu servieren?